Wirksamkeit entwicklen

Win-win

Der Mensch ist zutiefst kooperativ veranlagt. Lassen Sie sich nicht davon ablenken, dass Sie in Ihrem Umfeld andere Erfahrungen machen. Ja, es gibt sie: Systeme, die auf Win-lose, Manipulation und Ungerechtigkeit basieren. Aber diese Tatsache sollte Sie bitte nicht zu der Haltung "Der Mensch ist eben so" führen.

 

Im Gegenteil: Auf Augenhöhe zu kommunizieren und auf dieser Basis nach geeigneten Wegen zu suchen, ist keine Utopie. Es ist eine humanistische Grundhaltung, die von ihren Anwender*Innen aktives Zuhören, Empathie, Konfliktfähigkeit und Kreativität verlangt.

Das Sprechstil Institut steht für Transparenz und Augenhöhe, Klarheit und Authentizität. Das sind Werte, die wir von Herzen vertreten.


Einfach wirksam?

Wenn Sie entschlossen sind, wirklich win-win zu denken und zu handeln, wird sich Ihr Auftreten verändern. Unabhängig davon, ob Sie Vorträge halten, eine Abteilung leiten oder im Kundengespräch sind.

 

Einfach wirksam zu sprechen bedeutet, dass Sie Ihre soziale und berufliche Rolle kennen, mit den Erwartungen an diese Rolle souverän umgehen und sich dies in Ihrer Kommunikation widerspiegelt. Dann sind Sie in der Lage, sich selbst treu zu bleiben, Ihre Meinung zu vertreten, Ihr Gegenüber zu verstehen, gemeinsam Themen zu bearbeiten, Konflikte zu bewältigen und lösungsorientiert zu handeln.

Präsenz

Klarheit, Natürlichkeit, im Gleichgewicht sein, in sich ruhen, Raum einnehmen, anwesend sein, andere berühren und begeistern oder jemandem verbunden sein. Das sind keine abstrakten rationalen Phänomene. Sie finden auf der nonverbalen Ebene statt und sind ganz konkret sichtbar und spürbar.

Aufmerksame Gelassenheit

Präsenz ist ein Zustand der Konzentration. Sie ist durch aufmerksame Gelassenheit und ein Im-Moment-Sein gekennzeichnet: mit allen Sinnen wach und lebendig, geistig und emotional anwesend. In der Situation, bei sich und Ihrem Gegenüber.

 

Wie das geht? Durch körperliche Wahrnehmung und Empfindungsschulung. Mit verschiedenen Übungen zur Achtsamkeit, Atmung, Körperspannung und Selbstregulation können Sie gleichzeitig mit sich selbst und anderen gelassen in Kontakt sein. Präsenz entwickeln Sie, wenn Sie in sich zentriert sind und das nach außen sichtbar wird.

Selbstwahrnehmung

Wenn Sie an Ihrer Präsenz arbeiten möchten, dann ist es sehr hilfreich, sich mit Ihrer körperlichen Befindlichkeit zu beschäftigen. Ihr Körper, Ihre Atmung und Ihr Spannungszustand signalisieren nämlich in jeder Sekunde, ob Sie zentriert, locker und offen oder verschlossen und angestrengt sind. Je besser Sie sich selbst und Ihre Verhaltensweisen spüren können, desto leichter wird es Ihnen fallen, Ihre Wirkung zu verändern.

Wie anwesend sind Sie im Alltag? Womit sind Sie am meisten beschäftigt? Sind Sie in Ihre Erinnerungen, Erwartungen und Gedanken verstrickt? Oder nehmen Sie bewusst wahr, was in diesem Moment in Ihnen und um Sie herum geschieht?

Körpersprache

Welche bewussten und unbewussten Botschaften senden Sie in privaten oder beruflichen Situationen an Ihre Gesprächspartner*innen? Werden Sie als durchsetzungsstark oder eher zurückhaltend eingeschätzt? Wirken Sie empathisch und kooperativ?

 

Der bewusste Umgang mit den eigenen Ausdrucksmustern zeigt Ihnen, wo Sie sich befinden zwischen natürlicher Präsenz und Verhaltensweisen, die Ihnen nicht so sehr entsprechen und Ihr Gegenüber vielleicht sogar irritieren. Welche innere Haltung können andere Ihnen ansehen?

Das eigene Gespür verfeinern

Wenn Sie lernen, die unbewussten Körpersignale wahrzunehmen und präsenter zu werden, steigern Sie damit Ihre Fähigkeit, sich selbst besser zu spüren, situativ zu reflektieren und souveräner zu agieren. Dann ist Ihre Körpersprache kohärent und natürlich.


Ausstrahlung

Ausstrahlung ist kein Geheimnis weniger Eingeweihter. Sie entsteht durch Ansprechbarkeit, Lebendigkeit, Offenheit und dem selbstsicheren Umgang mit Gefühlen. Wenn Sie sich öffnen und von innen etwas nach außen lassen, werden Sie gesehen und gehört.

In unseren Info-Gesprächen sagen unsere Kund*innen oft: "Ich fühle mich fachlich kompetent. Ich weiß, dass ich was drauf habe. Ich bin aber keine Rampensau und will auch nicht egozentrisch auftreten. Aber ich möchte wahrgenommen werden. Das ist mir wichtig."

Glaubenssätze und ihre Einflüsse

Im Laufe unserer Entwicklung nehmen wir allerhand Informationen auf, die uns beeinflussen, verändern, prägen. Sätze wie "Seid nicht immer so laut!", "Ein liebes Kind schreit nicht." oder "Setz dich hin und sei ruhig." sind nur einige Beispiele dafür, wie das soziale Umfeld Ihr Verhalten und Ausdrucksrepertoire regulieren kann.

 

Häufig wird dann erst im Erwachsenenalter deutlich, dass die eigene Stimme oder Sprechweise "irgendwie unpassend" wirkt, wir uns kleiner machen als nötig, manchmal lieber unsichtbar wären oder ein Pokerface entwickeln. Oft sind unsere Stimmen dann zu hoch, zu leise oder zu flach. Es gibt auch die andere Variante: Manche Menschen stimmen sich nicht angemessen auf Ihr Gegenüber ein und sprechen zu laut, mit viel Druck oder zu tief, um souveräner zu wirken.

Achtung! Je kontrollierter Ihre Stimme klingt, desto schneller wird Ihr Gegenüber unruhig und fragt sich vielleicht sogar, ob Sie überhaupt authentisch sind.

Selbstbewusstsein

Um Ausstrahlung zu entwickeln, ist die Frage dienlich, inwieweit Ihre Stimme Ausdruck Ihrer Persönlichkeit ist. Passt Ihr Stimmklang eigentlich zu Ihnen, oder haben Sie ein Verhalten übernommen, das Ihnen gar nicht entspricht? Wir Menschen sind zutiefst soziale Wesen. Je nachdem, in welcher Situation wir uns befinden, senden wir unterschiedliche Signale. Vieles davon ist unbewusst.

 

Wir betrachten genau, in welchen beruflichen bzw. sozialen Kontexten Sie sich bewegen. Denn die Art und Weise, wie Sie sich ausdrücken, wird durch Ihre soziale Rollen-Erwartung bestimmt. Die daraus resultierenden sogenannten Selbstannahmen (Ich bin so und so... Für mich ist typisch, dass ich...) beeinflussen, was in unserer Stimme und Ausdrucksweise mitschwingt und durchklingt.


Überzeugungskraft

Überzeugungskraft entsteht, wenn Sie inhaltlich exzellent vorbereitet sind, das Anliegen Ihres Gegenübers wirklich gehört und verstanden haben und im passenden Moment mit offenen Karten spielen. Denn ohne Transparenz überreden Sie andere bloß.

Die eigene Wirkung reflektieren

Wenn Sie an Ihrem Einfluss auf andere arbeiten möchten, ist der erste Schritt immer die Frage nach Ihrem Selbstverständnis, Ihren Glaubenssätzen und Werten. Welche innere Haltung haben Sie wirklich? Dies überträgt sich nämlich direkt auf Ihren Ausdruck und bestimmt maßgeblich, wie Sie wahrgenommen werden.

 

Um Menschen zum Umdenken oder Handeln zu bewegen, brauchen Sie neben einer differenzierten Ausdruckskraft noch eine weitere soziale Kompetenz: Kontaktfähigkeit. Erst wenn Sie zwischen sich und Ihren Gesprächspartner*innen eine echte Verbindung knüpfen, kann der berühmte Funke überspringen.

 

Wir betrachten also genau, wie Sie mit anderen in Kontakt treten, sich in Verbindung setzen und Beziehungen gestalten. Über Körper und Stimme kann man beispielsweise ganz deutlich hören, ob Sie mit jemandem in Kontakt kommen oder lieber auf Abstand bleiben möchten.

Überzeugungsprozesse finden fast ausschließlich auf der Beziehungsebene statt. Stimmt es hier nicht, nützen Ihnen auch die besten Argumente nicht.

Storytelling

Überzeugungsprozesse sind Lernprozesse. Als Redner*in tragen Sie die Verantwortung dafür, dass dieser Lernprozess bestmöglich gestaltet wird. Wen haben Sie vor sich? Welche typischen Grundannahmen, Gedanken- und Verhaltensmuster hat die Person? Verstehen, um verstanden zu werden, ist hier die Devise. Welche Beispiele, Bilder, Geschichten, Erfahrungen können Sie dieser Person anbieten, damit diese sich auf Sie einlassen kann?

 

Storytelling ist die Kunst, transformative und lebendige Geschichten zu erzählen. Hier gilt es, Erzählstrukturen zu planen, Spannungsbögen zu halten, Medien unterstützend einzusetzen und eine Atmosphäre zu schaffen, in der Dialog, Austausch und Kontakt möglich werden.

Einfluss nehmen

Das Thema Einflussnahme steht direkt neben der in Verruf geratenen Manipulation. Im Sprechstil-Coaching lernen Sie nicht, wie Sie andere unentdeckt beeinflussen können. Ganz im Gegenteil zeigen wir Ihnen die wahre Kunst der Überzeugung, der eine kooperative und konstruktive Win-win-Haltung zugrunde liegt.

 

Aus dieser Haltung heraus lässt es sich dann ganz ungehindert fragen, wie Sie Ihr Ausdrucksrepertoire so gestalten, dass Sie einen wirksamen Einfluss nehmen auf Menschen, Entscheidungen und Handlungsweisen.